Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon Susanne5 » Sa 10. Mai 2008, 16:02

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Mutter- äh Omatag ohne am Muttertagsmorgen gekaufte Blumen, es sei denn Ihr wohnt in einem Kur- oder Wallfahrtsort. Disa ich denke, Du könntest in Muttertagsblumen baden. :D :strick: Und wenn Ihr das jetzt nicht versteht, klär ich Euch später über Ba-Wüs wichtigstes Staatsproblem auf: Das sind nämlich die Muttertagsblumen :frieda:
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon Krümel » So 11. Mai 2008, 12:35

Wie gut das ich in RLP wohne, hier amüsiert sich alles über die Probleme anderer Bundesländer :oma: :trommel:
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon disa » Mo 12. Mai 2008, 20:59

Susanne, klär mich bitte auf! Schließlich wohne ich in einem Wallfahrtsort... :oma:
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon old_mum » Di 13. Mai 2008, 21:08

Schliesse mich disa an, keine Ahnung was du damit sagen wolltest !
Vielleicht zu blöd zum kapieren!
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon Susanne5 » Mi 14. Mai 2008, 23:20

Nein, nein, diese Geschichte ist eigentlich nicht zu kapieren. Sie spielt in Baden-Württemberg. Die Hauptpersonen sind der Ministerpräsident. Er heißt Günther. Der Wirtschaftsminister Ernst Pfister von der FDP, alle Blumenhändler des Landes, die Bürgermeister der Gemeinden Gottmadingen und Bretten, die es immerhin damit in die Tagesthemen schafften.
Der Anfang ist einige Jahre her, als der Ladenschluss neu geregelt wurde. Baden-Württemberg, ein besonders christliches Land beschloss unter seiner besonders christlichen Regierung, dass verkaufsoffene Sonntage niemals an wirklichen Feiertagen also Ostern, Weihnachten, Pfingsten und was es sonst noch so gibt, sein dürften. Ausnahmen gibt es allerdings in Kurorten und Wallfahrtsorten. Nun ergab es sich aber dieses Jahr, dass Muttertag auf den Pfingstsonntag fiel. Ja und an diesem Muttertag sollte nun das Blumenverkaufen verboten sein außer halt in Kur-und Wallfahrtsorten. Das fiel Ernst, dem Wirtschaftsminister, dem Schutzpatron aller Selbständigen auf. Er forderte seinen Ministerpräsidenten Günther auf, sich um eine Gesetzesänderung zu bemühen. Günther meinte noi, er kaufe die Blumen für seine Mutter am Samstag ond des solle elle andre au mache. Protest riefen der Gottmadinger und der Brettener Bürgermeister im Duett und bemühten biblische Gebote (Du sollst Vater und Mutter ehren, natürlich nur mit einem am Sonntagmorgen gekauften Blumenstrauß) und nicht etwa den Wunsch nach Einnahmen.Sie versuchten durch Gemeinderatsbeschlüsse das Ladenschlussgesetz zu unterlaufen. Nein, brüllte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Also es blieb dabei, es durften Blumen nur in Kur- und Wallfahrtsorten, an der Tanke, im Bahnhof und auf dem Blumenacker verkauft werden. Vier Wochen lang füllte das Für und Wieder unsere Gazetten. In Bretten und Gottmadingen verschenkten die Bürgermeister publikumswirksam Blumen in aller Öffentlichkeit. Auf wessen Kosten wird nur ungenau verraten.
Ich selber habe in 34 Jahren Mutter sein kein einziges Mal am Muttertagmorgen gekaufte Blumen bekommen und fühle mich keineswegs ungeehrt. Ja ich habe sie noch nicht mal vermisst.
Also Disa, Dir hätte man in Kevelaer ein beliebig großes Blumenmeer Sonntagmorgen um 10.00 Uhr kaufen dürfen. Aber in NRW gelten ja andere Gesetze. Da arbeiten die Leute (also nicht nur die Blumenhändler) sogar an Fronleichnam.
Wie gesagt, es ist unser meist diskutiertes Problem. Warum schenkt mir eigentlich niemand eine Flasche Kaiserstühler Rotwein zum Muttertag. Den kann man getrost eine Woche vorher kaufen.
Verstanden? Nein. Ich versteh es auch nicht, vor allem nicht das Theater drum herum.
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon disa » Do 15. Mai 2008, 08:11

Wallfahrtsort hin und her: Da meine Mutter behauptet, ihre Enkelkinder hätten 4 Beine und seien Fellträger, hätten die Ponys in den Blumenladen gehen müssen, um mir Grünzeug zu kaufen. Das Chaos wäre perfekt: Der Laden wäre verwüstet, die Blumen gefressen, die Wassereimer entweder leer gesoffen oder umgeworfen und den krönenden Abschluss hätte vermutlich eine Ration Pferdeäppel, sorgfältig in die - nach einem Juckanfall und nachfolgendem Kratzangriff auf die Kasse - aufgesprungene Geldschublade gelegt, gebildet. Rein theoretisch finde ich da Kinder, die samstags Blumen kaufen, auch einfacher. Deshalb halte ich Ponys. Jedem das, was er verdient... :oma:
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon Susanne5 » Do 15. Mai 2008, 08:36

Also ich halte ja Ponys und Kinder, inzwischen sogar Schwiegerkinder und Katzen und Schwiegermutter und nur eine Schwägerin und einen Ehemann. Von denen hat noch niemand am Muttertagsmorgen Blumen gekauft, allenfalls gepflückt, gemalt, auf Bildchen geklebt oder halt gefressen. Ich hatte damit noch nie ein Problem. Aber Disa Deine Szene dazu noch in einem Wallfahrtsort wäre doch reif für die BIldzeitung oder das heute journal.
Ach ja mein Enkel ist ein einjähriger Hund (Schäfer-Labrador-südlicher Straßenhund mit sächsischem Dialekt). Wie alle Großmütter koch ich ihm gelegentlich was Feines :D Er strahlt und sabbert dann. Meine strenge Frau Tochter (cand.med. vet.) überlegt, ob das ihren Ernährungsvorschriften entspricht.
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon disa » Fr 16. Mai 2008, 09:22

Susanne, ich hoffe sehr, dass meine Ponys keinen Internet-Zugang haben. Sonst schauen sie auf den Kalender und stellen fest, dass sie jetzt knapp ein Jahr Zeit haben, den Auftritt zu proben. Die Bildzeitung wollten sie schon mal abonnieren, als sie noch freie Sicht auf eine Autobahn und die darauf ablaufenden Unfälle hatten... :roll:
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon Susanne5 » Mo 19. Mai 2008, 09:01

Freyja, Du bist eine elende Tierquälerin. Schäme Dich!
Ich habe ein wahrhaft omahaftes Ereignis hinter mir: Ich war am WE in TÜbingen zum 40-jährigen Abitursfest mit Besuch des wahrhaft alten Gymnasiums. Es ist so vergammelt, dass es nicht zu fassen ist. Dabei ist an keiner Stelle jugendliche Zerstörungs- oder Verzierungswut zu sehen. Nur der Zahn der Zeit. Das schönste Klassenzimmer wurde vor einiger Zeit von Schülern sehr schön gestrichen. Aber sonst. Oh jeh. Ein Klassenkamerad hatte einen Kehlkopfkrebs und kann nach der Operation nur noch mit heiserer Stimme sprechen, ein anderer ist fast erblindet. Alle anderen waren wohl auf. Die beiden jüngsten und der fast Blinde sind bereits Großeltern.
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Re: Omis only ... noch immer nicht im Altenheim!

Beitragvon disa » Mo 19. Mai 2008, 11:32

Bin ich jetzt Tierquälerin, weil meine Ponys keinen Internet-Zugang bekommen?????? :shock:
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