Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr.
Ich hoffe ihr seid gut rein gekommen und die Vierbeiner haben auch nicht so viel Stress gehabt.
Bei uns war es mit der Knallerei so mittelschlimm. Da unser Bürgermeister seinen Geburtstag nachgefeiert hat (und er in Sichtweite wohnt) hätte ich schlimmeres erwartet. Es wurde dann von diesser Seite auch sehr intensiv, aber immerhin nicht so lange (nur ca. 30 Min) geknallt. Ein paar Dorfbewohner der jüngeren Generation (ich werde echt alt, wenn ich das so sage) waren da durchaus nerviger. Die haben schon den ganzen Tag vereinzelt geknallt, um 12 dann richtig und bis 2 mit vereinzelten Knallern durchgehalten. Und gestern natürlich auch noch. Echt ätzend.
Weichei-Kater waren von den einzelnen Knallern etwas irritiert, das große Feuerwerk haben sie nicht so richtig registriert. Minka war um 12 verschwunden und tauchte auch nach der Knallerei nicht auf. Aber es war ja nicht ihr erstes Silvester und morgens war sie wohlbehalten wieder da.
Frau Pony hat sich dies Jahr etwas aus der Ruhe bringen lassen. Was einfach nur heißt sie hat die halbe Stunde Feuerwerk von allen Seiten nicht gefressen. Davor und danach aber schon. Insgesamt haben die Ponys die Nacht dann 5 Heunetze leer gemacht. Nicht gut für Shaylas Diät aber Silvester egal.
Shayla beobachter das Feuerwerk aus dem Stall heraus. Nur der Kopf guckt raus. Sie war auch recht entspannt.
Insgesamt läuft es mit Shayla wieder besser. Mein Beitrag vor Weihnachten war wohl unser Tiefpunkt. Seit Weihnachten ist sie mental wieder besser drauf und auch bei der Arbeit wieder zu ertragen. Wenn das der jährliche Winterkoller war, war er zwar intensiv aber immerhin kurz. Ich hoffe es geht so weiter. Allerdings ist jetzt unser Platz wieder gefroren (und heute gab es den ersten Schnee, der aber nicht liegen bleibt), so dass erst mal nur wieder im Schritt gearbeitet werden kann. Das findet Shayla ja nach einer gewissen Zeit dann einfach ätzend. Ich bin gespannt wie es jetzt weiter geht.
Auf jeden Fall werde ich Shayla wohl in diesem Frühjahr einen neuen Sattel gönnen (und hoffe, das der den ich im Auge hab auch auf das Pony passt). Mit dem Torsion werden wir nicht glücklich. Auf Frau Pony lag der immer gut, bei Shayla rutscht er.
Wir haben auch vorsichtige Pläne für einen "Wanderritt". Ich will ja schon seit Jahren zu einer Freundin reiten - reitbare Strecke ca. 14 km. Also theoretisch schaffbar. Praktisch die letzten Jahre nicht. Wir haben jetzt beschlossen die Strecke noch mal zu teilen. Meine Freundin hat eine Bekannte auf der Strecke. Also haben wir zwei Etappen geplant - die erste 8 km, die zweite 6 (eigentlich ist das schon fast peinlich). Ich sehe mich auf der ersten Etappe eher zu Fuß mein brüllendes und unglückliches Pony hinter mir her ziehen. Aber 8 km schaffen wir.... Das alles ist bei uns in der Nähe - also haben wir immer die Option einer läuft zurück und holt den Anhänger
Was Frau Pony an geht - ich glaube schon, dass es ohne Muskulatur nicht geht. Sie war ja schon fast in Komplettrente und dann hing ja vor zwei (?) Jahren im Frühjahr das Knie bei jedem Schritt fest. Damals hab ich sie ja nur mit Metacam wieder ans Laufen gekriegt. Ganz weg stellen sehe ich also nicht so als Lösung. Ich werde aber nächstes WE mal versuchen mit ihr spazieren zu gehen und Shayla zu Hause zu lassen (ich hoffe das klappt - sind sie ja nicht mehr gewöhnt). Ich denke das längere Strecken geradeaus hoffentlich die richtige Mischung sein könnte und wenn wir allein (d.h. ohne Shayla) unterwegs sind, kann ich mich auch ihrem Tempo besser anpassen. Wenn es klappt, werde ich meine Freundin bitten unter der Woche noch 1x mit Frau Pony im Hellen spazieren zu gehen. Wenn wir dann erst mal wieder Routine haben müsste es mit Frau Pony auch im Dunkeln gehen (haben wir früher ja auch gemacht). Und bald wird es ja auch wieder heller....
Das Thema drittes Pony ist letzte Woche auch wieder hoch gekommen. Es würde aber auf keinen Fall ein Junges werden. Shayla muss einfach bis zur Weidesaision warten und hat dann ja die beiden Warmblüter. "Mein" Pferdeschutzverein hat im Moment eine "Lola" zu vermitteln (also heißt nicht Lola erinnert mich aber sehr an sie). Ich bin noch unschlüssig. Ein Vorteil der drei Pferde Haltung ist, das man einfacher eins raus nehmen kann. Der Nachteil beim Anweiden und Weideumzügen, dass man nicht alle 3 auf einmal mitnehmen kann. Bei Umzügen mit dann insgesamt 5 ist das nicht so tragisch. 1x 3, 1x 2. Anweidezeit ist blöder - allerdings müsste es eigentlich jedes Pferd überleben mal 5-10 Minuten alleine zu bleiben.
Mein Stall ist derzeit eigentlich auch nicht auf ein zweites Pferd, das Zusatzfutter (d.h. mal Zeit in der Box braucht) eingestellt. Aber das ließe sich organisieren (z.B. die beiden Alten draußen Füttern und Shayla in die Box packen) bzw. spätestens im Sommer beheben (wollte ja eh umbauen).
Ich werde wohl die Zeit entscheiden lassen. Wenn sie Ende Januar noch da ist, werde ich da nähere Erkundigungen einziehen.