Ponys 2015 /2016 / 2017

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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon stonepony » Do 29. Sep 2016, 19:15

Danke! Ich werde den link mal an meine Bekannte weitergeben, vielleicht ist das ja was für sie. Sieht jedenfalls sehr nett aus!

Ja, wenn´s Pony so Probleme hat, dann würde ich auch eindecken. Hoffentlich hilft das BOT auch noch etwas (ich hatte das mal für meinen Rücken...da hat es gar nichts gebracht...).

Nein, Coris Sehne ist heil geblieben, "nur" sie Sehnenscheide war geöffnet. Verheilt aber wesentlich besser als erwartet. Es hat sich allerdings ein Wulst wildes Fleisch gebildet - dass sie in ihrem Alter/Verfassung nicht mehr operiert werden kann stand ja schon voher fest, sie bekommt jetzt regelmäßig ein ätzendes Zeug darüber getupft, was dies eindämmen soll. Und solange es sie nicht stört, dass es etwas wulstig zusammenwächst...dann ist doch alles in Ordnung, solange sie keine Schmerzen hat ist es mir auch egal wie es aussieht. Es wächst aber sonst gut zu und bald kann der Verband schon ab. Also kann ich, glaube ich, mehr als zufrieden sein.

Nee, in der AR geht man bei der Bodenarbeit an einem Zügel rückwärts vorm Pferd her. Das ist bei Stormys und meinem Größenverhältnis immer mit ziemlich viel Bücken verbunden (wobei sie es ja wirklich toll macht) :D . Bei der einhändigen Handarbeit führt man sie Hand über dem Widerrist, quasi wie beim Reiten. Das erleichtert es bei einem Shetty schon enorm. Ich habe es bisher auch immer anders gemacht - aber ich lasse mich dann mal anleiten und gucke wie und ob uns das liegt.
Sie hat schonmal ein Gebiss getragen (blind), aber so ganz sind wir bisher damit nicht warm geworden. Mal sehen. Es ist eh so, dass man erstmal am Kappzaum beginnt.

Meine haben auch schon ordentlich Winterfell. Aber dank des schönen Wetters habe ich mit Stormy noch fleißig unsere "Hausaufgaben" üben können und war viel spazieren. Mit Nansi übe ich auch gleich immer mit, wobei ich mit ihm am Kappzaum im Gelände gewesen bin und dort gearbeitet habe. Mit Cori geht ja gerade nicht.
Wäre echt schön, wenn sich das Wetter noch ein bißchen so hält.
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon Lucie » Mi 12. Okt 2016, 08:01

Pony ist seit gut einer Woche permanent eingedeckt und läuft ganz gut. Am Montag sind wir wieder zurück nach Hause gelaufen. Sie hat den Weg gut gemeistert. Shayla war auch sehr brav. Zuhause ging es erst ganz gut und beide waren relaxt. Ca. eine Stunde später hat Shayla aber gemerkt, dass die beiden Großen nicht kommen und fand das doof. Sie ist schreiend am Zaun hin und her gerannt. Nach einer Stunde wurde es aber wieder besser und Nachts war sie dann total ruhig. Jetzt ist auch alles wieder im Lot. Pony scheint es ganz ok zu finden. Allerdings fand sie den ersten Abend Fressen in der Box nicht so toll. Gestern ging es aber schon besser.

Vor unserem "Umzug" hatte Pony dann endlich Röntgentermin für den Kiefer. Erst konnte ich nicht, dann die TÄ nicht und gefressen hat sie ja gut. Das Ergebnis ist dann auch erfreulich - die Bilder sehen sehr gut aus und rein vom Zahnzustand her stehen den nächsten 10 Jahren nichts im Weg. Wäre nur schön, wenn der Rest auch so lange mit macht.

Ob BoT beim Pony was nützen weiß ich noch nicht. Ich denke das wird sich jetzt im Winter zeigen. Bisher findet sie es eher blöd was an den Beinen zu haben. Ich habe die Gamaschen aber auch noch nicht viel benutzt. Ich habe auch einen BoT Rückenwärmer und finde den richtig Klasse. Der ist jetzt auch seit einer Woche im Dauereinsatz, wenn ich in den Stall gehe.

Shayla shaket leider seit Montag wieder relativ stark. Es ist im Moment auch nicht ihr Wetter - kalt, Regen und Wind. Gestern abend hab ich sie trotzdem mal 10 Min an der Longe gehabt. Wir müssen ja so langsam wieder gegen das Fett anarbeiten. Im Moment hält sich das noch in Grenzen weil sie in der 4er Gruppe doch etwas mehr Eigenbewegung hatte. Ich hab sie gestern dann nur ca. 10 Min im Schritt auf verschiedenen Kreisen longiert. Sie hat es auch ganz gut mitgemacht, trotz Shaken. Sie konnte aber immerhin im Schritt bleiben - das hatten wir alles schon schlimmer. Toll ist es natürlich trotzdem nicht. Ich wollte diesen Winter ggf. mal einen etwas anderen Ansatz ausprobieren. Aber die Therapeutin hat so super dämliche Sprechzeiten.... Na ja wir werden sehen. Zur Not mache ich fürs WE erst mal wieder einen Akupunkturtermin.

Gegen wildes Fleisch kann man auch homöopathisch vorgehen. Spontan fällt mir Silicea ein - aber es gibt da bestimmt auch noch andere Mittel. Solange das Narbengewebe nicht stört, ist es aber auch egal. Hauptsache Cori geht es wieder gut.

AR = akademische Reitkunst? Hab ich jetzt echt länger drüber nachdenken müssen.
Rückwärts vorm Pferd her ist mir irgendwie auch neu. Ich kenne nur seitlich. Was sind denn da die Hintergründe? Das man besser beide Seiten vom Pferd erreichen kann?
Bei einem Shetty stelle ich mir das dann echt anstrengend vor.
Irgendwie sind meine Ponys dann von der Größe doch praktischer. Wobei ich mir beim Spazieren gehen mit Shayla doch schon mal ein Pony mit kürzeren Beinen wünschen würde. Übrigens klar, dass sie den Bombenschritt, den sie im Gelände hat, an der Longe nur nach Aufforderung zeigt. Aber immerhin kann ich inzwischen im Schritt nachtreiben ohne das sie anfängt zu zackeln. Im Trab klappt das (noch) nicht.
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon Lucie » Mi 16. Nov 2016, 09:41

Hier ist es ja jetzt wieder richtig ruhig geworden.

Anne, wie geht es Cori? Alles wieder ok?
Was machen die Zwerge?

Ich hab im Moment so etwas Herbstblues. Deswegen tun die Ponys auch viel zu wenig - vor allem Shayla. Ich kann mich momentan aber nicht dazu aufraffen zwei Pferde am Tag zu bewegen. Da Pony das für ihre Beine nun mal mehr braucht, muss Shayla etwas zurück stecken. Aber ich gelobe Besserung.

Frau Pony läuft sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist sie weniger fühlig als letzes Jahr und ihre Hufe sind wieder besser geworden. Wir machen jetzt die Vorderhufe nur noch alle 2 Wochen und das scheint zu klappen. Mit dem Hinterbein ist es so eine Sache. Nachdem es wieder kälter und vor allem nasser ist, ist es wieder deutlich schlechter als im Sommer obwohl die Muskulatur ok ist. Trotzdem klemmt öfter mal was. Dann braucht sie relativ lange und manchmal auch eine Bockeinlage bis sie wieder richtig zutreten kann. Nach dem Hufe machen geht meistens für gut 30 Minuten eigentlich gar nichts. Obwohl wir schon versuchen das Bein nicht so hoch zu nehmen, nicht so lange zu halten usw.
Letzte Woche war die Chiropraktikerin noch mal da. Sie hat mir ein paar Übungen gezeugt, die ich nach dem Hufe machen probieren soll. Das soll dazu führen das die Gelenke sich wieder richtig ausrichten und sie dann gleich wieder richtig auftreten kann. Bin mal gespannt. Nächstes WE sind die Hufe wieder dran.
Außerdem hat sie vorgeschlagen vorm Hufe machen ein paar Tage lang Metacam zu geben um es ihr einfacher zu machen. Ich bin da noch etwas hin und her gerissen. Ich hätte wohl kein Problem, wenn wir die Hufe nur alle 6-8 Wochen machen würden, aber alle 14 Tage? Wobei die Hinterhufe eigentlich ganz gut auch länger ohne Bearbeitung durchhalten. Wir werden ggf. mal probieren die Vorderhufe alle 2 Wochen und Hinterhufe dann nur alle 4 Wochen zu machen. Metacam bräuchte sie ja nur für die Hinterhufe.
Ansonsten probiere ich es im Moment gerade mit der Zufütterung von Hyalauron und BoT bzw. Magnetfeldgamaschen, die sie abends ein paar Stunden trägt. Seit 3 Wochen habe ich auch die Sure Foot Pads wieder ausgepackt. Im Sommer hab ich die total ignoriert. Pony mag die Dinger immer noch total gerne - und vielleicht hilft es ja auch. Aber auch wenn nicht, finde ich es einfach toll, wie sie entspannt auf den Pads hin und her schwankt.

Shayla steht inzwischen immerhin auch auf den Pads. Allerdings entspannt sie sich da nicht so schön wie Frau Pony.
Ansonsten ist sie wieder viel zu dick. Eigentlich müsste sie jeden Tag was tun. Die Chiropraktikerin hat sie auch mit einen Border Collie verglichen - sie wird irre, wenn sie nichts zu tun hat. Ganz so schlimm finde ich das GsD nicht. Aber Arbeit bekommt ihr schon besser. Na ja am WE ist sie immer dran und unter der Woche wie es dann passt. Das Shaken ist unterschiedlich, aber im Moment auszuhalten. Gestern war trotz Regen fast nichts. Ich bin derzeit in Kontakt mit einer TCM Therapeutin und bin sehr gespannt was daraus wird.
Ansonsten ist Shayla zwar im Moment wieder sehr energiegeladen, aber es lasst sich alles in die richtigen Bahnen lenken. Wäre schön, wenn es so bleibt. Aber der Winter ist ja leider noch lang.

Eine Freundin von mir (die letztes Jahr zwei ihrer Pferde verloren hat) hat sich vor ein paar Wochen spontan im Urlaub in Wales ein Pferd gekauft. Eine 3-jährige Welsh Cob Stute. Gesehen und gekauft. Sie ist sich eigentlich nicht sicher wieso.
Vorausgegangen war jetzt fast ein Jahr in dem ich Anzeigen mitgebracht hab und das Pferd schon immer nicht in Frage kam ohne es sich überhaupt anzugucken. Jetzt war aber die Zeit wohl reif und das richtige Pferd da. Ich bin etwas überrascht - als langjährige Araberreiterin war ein Welsh Cob eigentlich nicht auf der Suchliste - aber im Endeffekt kauft man als Freizeitreiter so Pferde - sehen, gefallen, kaufen.
Da die Reise von einer Züchterin organisiert wurde, die schon öfter Pferde importiert hat und mehrere Leute dort gekauft haben, war auch der Transport geregelt. Hat allerdings nicht ganz geklappt. Pferd ist gestern an der falschen Adresse angekommen und steht jetzt bei der Reiseleiterin im Stall. Meine Freundin versucht jetzt gerade den Transport zu organisieren. Entweder holt ihre Schwester am WE das Pferd und nutzt das gleich zu einem Besuch bei Schwester und Mutter oder wir fahren am WE hin und holen das Pferd.
Ich bin jedenfalls schon mächtig gespannt.
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon stonepony » Do 17. Nov 2016, 17:07

Herbst-/Winterblues hier auch! Eigentlich bin ich dauernd müde und erschöpft. Dazu viel zu tun und viel Regen und Matsch und Kälte. Und sowieso und überhaupt vermisse ich meine kurze Hose, Shirt und Sommer. Dabei mag ich Winterzeit sonst eigentlich bzw. stört es mich nicht so. Mein Knie macht bei der nassen Kälte ziemliche Probleme...immerhin weiß ich jetzt wie es unseren Pferden geht ;)

Habt ihr es mal mit Spazieren oder leichter Handarbeit vorm Hufemachen versucht? Also dass sie schon etwas aufgewärmt ist? Schmerzmittel finde ich schon heftig. Ich mache es bei alten Pferden, die schlecht stehen können, häufig so, dass ich vorne mit Futter oder Heu "ablenken" lasse - dann konzentrieren sie sich nicht so sehr auf ihre Beine und stehen (meiner Erfahrung nach) etwas ruhiger (Pausen und nicht so hoch nehmen, etc. brauchen sie natürlich trotzdem). Und zügig arbeiten.

Klingt interessant mit dem WelshCob. Wo die Liebe halt hinfällt. Hauptsache sie ist auch in Zukunft dann glücklich mit ihrer Wahl. Viel Spaß beim Abholen.

Stormy trägt jetzt auch wieder ihre Decke, damit läuft sie einfach besser. Wobei im Sommer grundsätzlich alles besser war, ob das jetzt am Wetter liegt oder daran dass ich weniger spazieren gehe (schon noch regelmäßig aber kleinere Runden) sei mal dahingestellt. Alles eher so semi-befriedigend.
Nansi shaked bei Sturm und Regen gerne...genau das richtige Wetter gerade. Wobei er relativ fit ist.
Cori ist auch wieder gesund und munter, wir haben ein paar Mal ganz kurz an der Hand gearbeitet. Hat ihr viel Spaß gemacht.

Meine Katze hat wohl Katzenasthma. Ist nicht so toll, ich hoffe, die Medikamente helfen ihr dauerhaft (in letzter Zeit war der Erfolg eher von kurzfristiger Dauer und es kam ziemlich schnell wieder). Gut, sie wird nächstes Frühjahr auch schon 17 und das kann in dem Alter schonmal vorkommen.

Gefühlt habe ich seit Wochen keine Sonne mehr gesehen...und gefühlt könnte ich 3 Wochen lang schlafen und wäre immer noch nicht erholt ;)
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon Lucie » Do 17. Nov 2016, 17:31

stonepony hat geschrieben:Habt ihr es mal mit Spazieren oder leichter Handarbeit vorm Hufemachen versucht? Also dass sie schon etwas aufgewärmt ist? Schmerzmittel finde ich schon heftig. Ich mache es bei alten Pferden, die schlecht stehen können, häufig so, dass ich vorne mit Futter oder Heu "ablenken" lasse - dann konzentrieren sie sich nicht so sehr auf ihre Beine und stehen (meiner Erfahrung nach) etwas ruhiger (Pausen und nicht so hoch nehmen, etc. brauchen sie natürlich trotzdem). Und zügig arbeiten.

Spazieren gehen hilft nur gegen das Zappeln beim Vorderhufe machen. Was noch besser hilft ist allerdings nicht einklemmen. Da meine Freundin den Trick mit dem Einklemmen bei Ponygröße sowieso noch nicht so raus hat, machen wir das jetzt ohne Einklemmen und alle sind glücklich.

Das Problem mit dem linken Hinterbein ist ein grundsätzlich anderes. Sie kann das Bein problemlos geben und es kann auch lange Zeit angehoben bleiben. Das Problem ist das Absetzen danach. Irgend etwas verklemmt sich, wenn das Bein angewinkelt wird und sie kriegt das Bein quasi nicht gerade und kann nicht richtig auftreten (teilweise nur auf der Zehenspitze). Dafür hat mir die Chiropraktikerin jetzt ein paar Übungen gezeigt, die dafür sorgen sollen, dass alles wieder in die richtige Lage rutscht und sie dann eben gleich wieder richtig auftreten kann.
Das Metacam soll im Prinzip dafür sorgen, dass sie danach wieder besser ans Laufen kommt. Das Verklemmen ist zwar hauptsächlich ein mechanisches Problem, aber hochgradig unangenehm ist das wohl schon. Pony wirkt allerdings eher genervt als stark schmerzgeplagt und kann auch auf 3,5 Beinen durch die Gegen humpeln. Es dauert dann ein bisschen und irgendwann ist es von selbst wieder gerade.

Übrigens hatten meine Mädels gestern Frühlingsgefühle. Shayla kam auf den Platz während ich Frau Pony an der Longe hatte - quiken, schlagen und bucken - von beiden - und ich stand mit meiner Longe blöd da... Shayla würde ich da an der Longe schneller Einhalt gebieten (Longe ist schließlich Arbeit und bocken kann sie in ihrer Freizeit), aber bei Frau Pony find ich es irgendwie einfach schön und dann darf sie halt mal machen, was sie will.... Ich hoffe das wird mir nicht zum Verhängnis.

Sonne hatten wir letzes WE. Diese Woche hab ich das aber schon fast wieder vergessen durch die eklige Nässe und Wärme (wir sind von Montag -5 ° jetzt wieder bei +10° und Regen - eklig).
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon Lucie » Fr 23. Dez 2016, 09:42

Ich wünsche euch schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr mit Gesundheit für Mensch und Tier.
Ich würde mich freuen, wenn die Box nicht ganz einschläft und sich vielleicht auch Sarah mal wieder meldet. Aber wir werden sehen was das nächste Jahr so bringt.

Ich bin noch nicht wirklich in Weihnachtsstimmung. Eigentlich auch weil mich im Moment viele Sachen traurig und nachdenklich machen. Manches macht mich auch wütend – und das ist fast am einfachsten. Ich bin gespannt auf die Weihnachtstage. Auf der menschlichen Seite könnte es da Stress geben.

Die Ponys machen mich im Moment auch eher traurig.
Frau Pony läuft im Vergleich zu letzten Jahr, wo sie ja auch schon nicht gut lief, deutlich schlechter. Sie hat gute Tage, aber auch Tage, wo ich mir das kaum angucken kann. Noch geht „freie“ Bewegung ganz gut und das gibt mir Hoffnung. Nur reicht diese Bewegung für den Erhalt der Muskulatur ja nicht aus und „Zwangsbewegung“ ist halt so eine Sache. Letzte Woche hat sie Dienstag an der Longe wild gebockt. Donnerstag lief sie gut. Am WE lief sie quasi gar nicht. Samstag hab ich gleich aufgehört. Sonntag hab ich mich dann zum Führen ohne hingucken durchgerungen – aber die Taktstörungen waren deutlich hörbar. Sie hat sich nach ein paar Runden etwas eingelaufen, aber nicht so richtig. Jetzt Dienstag lief sie wieder sehr gut. Gestern so Mittel – die erste Runde war schlecht, danach hat sie sich eingelaufen.
Insgesamt merke ich einfach das unsere Zeit abläuft. Ohne Muskulaturaufbau kann sie nicht leben, aber wie lange kann ich ihr das „Training“ noch zumuten? Ich denke diesen Winter werden wir überstehen und im Sommer geht es ihr ja i.d.R. besser. Aber der nächste Winter kommt bestimmt.
Noch hab ich ein paar Ideen, was man noch probieren könnte und werde da im neuen Jahr erstmal Schüsslersalze probieren. Wenn das nichts bringt noch mal diverse Zusatzfuttermittel. Im letzten Schritt steht wirklich die Idee Metacam. Wobei ich das schon grenzwertig finde. Und es ist eben auch keine Dauerlösung.

Shayla macht mich im Moment eigentlich auch nur traurig.
Auf den ersten Blick haben wir „nur“ unser Winterproblem. Sie ist total unausgelastet, bei der Arbeit hektisch bis hysterisch und einfach unausstehlich. Dazu kommt im Moment der Eindruck, dass sie auch sonst total unzufrieden und auch selber traurig ist. Sie bräuchte eigentlich eine Herde, in der sie spielen und rennen kann. Alleine macht es ihr keinen Spaß und von Frau Pony kommt da ja nun immer weniger. Letztes Jahr fand ich es noch nicht so schlimm, aber dieses Jahr habe ich das Gefühl, das der Altersunterschied zu einen Problem wird.
Im Sommer wird das ja durch unsere Haltergemeinschaft besser. Aber da steht Frau Pony dann wieder am Rand. Im Winter ist es jetzt echt blöd. Shayla tut mir auch wirklich leid. Aber kurzfristig wird sich das nicht lösen lassen.
Eigentlich möchte ich kein drittes Pony – und ein junges schon gar nicht. Aber da ich auch Angst davor habe, wie Shayla reagiert, wenn Frau Pony stirbt, wäre ein drittes Pony nicht das schlechteste. Allerdings hab ich mit Ariel ja gemerkt, dass 3 eine blöde Anzahl ist. Und inzwischen hätte ich Bedenken, dass Frau Pony dann ausgeschlossen wird. Das möchte ich natürlich auch nicht.

Anne, zum Thema Katzenasthma. Was für Medikamente bekommt deine Katze denn? Mein Willy hatte ja auch Asthma. Das einzige was damals geholfen hat war Cortison in Tablettenform. Ich bin ja kein Cortisonfan, aber Willy hat damit 7 Jahre gut gelebt. Im Endeffekt ist er dann ja an Organversagen (das natürlich durch das Cortison zumindest begünstig wurde) gestorben. Aber ohne Cortison wäre das viel früher der Fall gewesen.
Mittlerweile kann man Katzen ja auch inhalieren lassen. Das soll noch schonender sein, weil es da ankommt, wo es gebraucht wird. Ich drücke euch die Daumen.

Meine Minka wird nächstes Jahr auch 17 (so ungefähr, genau wusste ja keiner mehr wann sie geboren wurde). Sie ist mittlerweile eher eine Indoorkatze und verbringt im Winter die meiste Zeit in der Sattelkammer oder im Heizungsraum. Mit ins Haus kommt sie nach wie vor nicht wegen der Kater. Die großen Softies sind ihr unheimlich. Ich finde das schon sehr Schade und die beiden Kater würden ihr auch nichts tun, aber sie lässt sich nicht wirklich überzeugen. Mit Zwang (d.h. Türen zu) möchte ich es auch nicht versuchen. Also muss sie weiter „draußen“ wohnen.
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon stonepony » Fr 23. Dez 2016, 13:56

Lucie hat geschrieben:Insgesamt merke ich einfach das unsere Zeit abläuft. Ohne Muskulaturaufbau kann sie nicht leben, aber wie lange kann ich ihr das „Training“ noch zumuten?

Warum ist das so? Bzw. was hast Du zu verlieren (wenn es ihr so schlecht geht), wenn Du es ausprobierst?
Ich kenne jetzt zwei Pferde, denen es mit Vollzeitrente sehr gut geht - ich bin ja auch bisher eher davon überzeugt gewesen, dass bei bestimmten Erkrankungen nur Muskelaufbau/-erhaltung das Pferd am Leben halten kann - musste mich aber eines Besseren belehren lassen.
Tut mir sehr leid, dass es so ist wie es ist! Ich kann gut nachvollziehen, dass das traurig ist und einen sehr nachdenklich macht!

Trotzdem schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr! Ich freue mich ab morgen einfach auf 3 freie Tage, mehr auch nicht ;) Ich hoffe, es wird halbwegs trocken, dass ich viel mit den Ponys raus gehen kann.

Meine Katze wird mit Cortison inhaliert, was sehr gut klappt. Sie hat so gut wie keine Symptome mehr. Also alles wirklich gut. Dafür hat mein Garten wieder mal ein Erdloch mehr. Eins meiner Kaninchen ist plötzlich und unerwartet gestorben.

Den Ponys geht es soweit gut. Alles sehr stressig momentan (also für den Zweibeiner) und gefühlt "weniger Zeit" weil es so früh dunkel ist. Aber ich mache schon regelmäßig was mit ihnen.
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Re: Ponys 2015 /2016

Beitragvon Lucie » Mo 2. Jan 2017, 09:43

Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr.

Ich hoffe ihr seid gut rein gekommen und die Vierbeiner haben auch nicht so viel Stress gehabt.

Bei uns war es mit der Knallerei so mittelschlimm. Da unser Bürgermeister seinen Geburtstag nachgefeiert hat (und er in Sichtweite wohnt) hätte ich schlimmeres erwartet. Es wurde dann von diesser Seite auch sehr intensiv, aber immerhin nicht so lange (nur ca. 30 Min) geknallt. Ein paar Dorfbewohner der jüngeren Generation (ich werde echt alt, wenn ich das so sage) waren da durchaus nerviger. Die haben schon den ganzen Tag vereinzelt geknallt, um 12 dann richtig und bis 2 mit vereinzelten Knallern durchgehalten. Und gestern natürlich auch noch. Echt ätzend.

Weichei-Kater waren von den einzelnen Knallern etwas irritiert, das große Feuerwerk haben sie nicht so richtig registriert. Minka war um 12 verschwunden und tauchte auch nach der Knallerei nicht auf. Aber es war ja nicht ihr erstes Silvester und morgens war sie wohlbehalten wieder da.

Frau Pony hat sich dies Jahr etwas aus der Ruhe bringen lassen. Was einfach nur heißt sie hat die halbe Stunde Feuerwerk von allen Seiten nicht gefressen. Davor und danach aber schon. Insgesamt haben die Ponys die Nacht dann 5 Heunetze leer gemacht. Nicht gut für Shaylas Diät aber Silvester egal.
Shayla beobachter das Feuerwerk aus dem Stall heraus. Nur der Kopf guckt raus. Sie war auch recht entspannt.

Insgesamt läuft es mit Shayla wieder besser. Mein Beitrag vor Weihnachten war wohl unser Tiefpunkt. Seit Weihnachten ist sie mental wieder besser drauf und auch bei der Arbeit wieder zu ertragen. Wenn das der jährliche Winterkoller war, war er zwar intensiv aber immerhin kurz. Ich hoffe es geht so weiter. Allerdings ist jetzt unser Platz wieder gefroren (und heute gab es den ersten Schnee, der aber nicht liegen bleibt), so dass erst mal nur wieder im Schritt gearbeitet werden kann. Das findet Shayla ja nach einer gewissen Zeit dann einfach ätzend. Ich bin gespannt wie es jetzt weiter geht.
Auf jeden Fall werde ich Shayla wohl in diesem Frühjahr einen neuen Sattel gönnen (und hoffe, das der den ich im Auge hab auch auf das Pony passt). Mit dem Torsion werden wir nicht glücklich. Auf Frau Pony lag der immer gut, bei Shayla rutscht er.
Wir haben auch vorsichtige Pläne für einen "Wanderritt". Ich will ja schon seit Jahren zu einer Freundin reiten - reitbare Strecke ca. 14 km. Also theoretisch schaffbar. Praktisch die letzten Jahre nicht. Wir haben jetzt beschlossen die Strecke noch mal zu teilen. Meine Freundin hat eine Bekannte auf der Strecke. Also haben wir zwei Etappen geplant - die erste 8 km, die zweite 6 (eigentlich ist das schon fast peinlich). Ich sehe mich auf der ersten Etappe eher zu Fuß mein brüllendes und unglückliches Pony hinter mir her ziehen. Aber 8 km schaffen wir.... Das alles ist bei uns in der Nähe - also haben wir immer die Option einer läuft zurück und holt den Anhänger ;)

Was Frau Pony an geht - ich glaube schon, dass es ohne Muskulatur nicht geht. Sie war ja schon fast in Komplettrente und dann hing ja vor zwei (?) Jahren im Frühjahr das Knie bei jedem Schritt fest. Damals hab ich sie ja nur mit Metacam wieder ans Laufen gekriegt. Ganz weg stellen sehe ich also nicht so als Lösung. Ich werde aber nächstes WE mal versuchen mit ihr spazieren zu gehen und Shayla zu Hause zu lassen (ich hoffe das klappt - sind sie ja nicht mehr gewöhnt). Ich denke das längere Strecken geradeaus hoffentlich die richtige Mischung sein könnte und wenn wir allein (d.h. ohne Shayla) unterwegs sind, kann ich mich auch ihrem Tempo besser anpassen. Wenn es klappt, werde ich meine Freundin bitten unter der Woche noch 1x mit Frau Pony im Hellen spazieren zu gehen. Wenn wir dann erst mal wieder Routine haben müsste es mit Frau Pony auch im Dunkeln gehen (haben wir früher ja auch gemacht). Und bald wird es ja auch wieder heller....

Das Thema drittes Pony ist letzte Woche auch wieder hoch gekommen. Es würde aber auf keinen Fall ein Junges werden. Shayla muss einfach bis zur Weidesaision warten und hat dann ja die beiden Warmblüter. "Mein" Pferdeschutzverein hat im Moment eine "Lola" zu vermitteln (also heißt nicht Lola erinnert mich aber sehr an sie). Ich bin noch unschlüssig. Ein Vorteil der drei Pferde Haltung ist, das man einfacher eins raus nehmen kann. Der Nachteil beim Anweiden und Weideumzügen, dass man nicht alle 3 auf einmal mitnehmen kann. Bei Umzügen mit dann insgesamt 5 ist das nicht so tragisch. 1x 3, 1x 2. Anweidezeit ist blöder - allerdings müsste es eigentlich jedes Pferd überleben mal 5-10 Minuten alleine zu bleiben.
Mein Stall ist derzeit eigentlich auch nicht auf ein zweites Pferd, das Zusatzfutter (d.h. mal Zeit in der Box braucht) eingestellt. Aber das ließe sich organisieren (z.B. die beiden Alten draußen Füttern und Shayla in die Box packen) bzw. spätestens im Sommer beheben (wollte ja eh umbauen).
Ich werde wohl die Zeit entscheiden lassen. Wenn sie Ende Januar noch da ist, werde ich da nähere Erkundigungen einziehen.
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Re: Ponys 2015 /2016 / 2017

Beitragvon Lucie » Mo 2. Jan 2017, 09:45

Ich hab jetzt den Titel noch mal erweitert. Ein Jahr kriegen wir hier auf jeden Fall noch unter. Und mal sehen was die Zeit so bringt.
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Re: Ponys 2015 /2016 / 2017

Beitragvon Lucie » Fr 20. Jan 2017, 09:03

Ich hoffe das Schweigen heißt nicht, dass hier alles einschläft. Wäre schön, wenn noch jemand schreiben würde.

Ich weiß noch nicht ob 2017 mir gefallen wird. Es hat jetzt schon wieder viel Potential für Unschönes... Mein Nachbar hat letzte Woche eine Krebsdiagnose bekommen mit nicht so guter Prognose. Meine Cousine ist auch mal wieder im Krankenhaus....

Dagegen verblassen dann andere Probleme oder besser kleine Widrigkeiten des Lebens doch ziemlich.

Meinen Vierbeinern geht es derzeit allen gut. Minka wird zwar immer wählerischer mit dem Fressen, aber bisher haben wir immer was essbares gefunden. Die Ponys sind auch ok. Shayla ist sogar eigentlich sehr nett im Moment. Ich habe ja im Dezember mit ihr eine erweiterte TCM Therapie begonnen und das scheint echt zu helfen. Headshaking ist momentan trotz der Wetterverhältnisse wirklich moderat und ihr Verhalten ist auch ganz ok. Die Akupunkteurin konnte sie am Montag sogar im Genick anfassen und nadeln ohne das Shayla da übermäßig in Kampfstellung gegangen wäre. Das ist überhaupt erst das 2. oder 3. mal das sie dort eine Nadel reingekriegt hat - ging bisher einfach nicht. Wir sind also hoffentlich auf einem guten Weg.
Arbeitstechnisch stagniert es allerdings gerade. Wir haben seit 1,5 Wochen Schnee und starken Frost. GsD hat es nur 3 Tage geschneit und jetzt auch nicht so wesentlich getaut. D.h. Straßen etc. sind frei. Paddock ist durch die (mittlerweile verharrschte) Schneeschicht auch gut begehbar - zumindest im Schritt. Platz ist zum Arbeiten leider nicht so ideal, da leicht buckelig. Das lass ich dann lieber. Schritt würde zwar auch gehen, aber wenn Shayla dann etwas aufmüpfig wird ist mir das Risiko doch zu groß.
Insgesamt findet es Shayla Nachts zu kalt. Gestern abend wollte sie nicht mal raus zum Heuautomat. Im Stall sind es um die 0° - draußen waren es -10°C. Naja ich schätze es wird demnächst wärmer werden. Ich habe nämlich gestern eine zweite 400 g Decke bestellt, damit Shayla auch eine kriegen kann. Sie scheint das einfach zu brauhen. Früher hätte ich nie damit gerechnet, das ungeschorene Pferde was anderes als max. 200g Decke brauchen....

Frau Pony liebt Schnee und hat mir so manchen Schrecken verpasst, wenn sie buckelnd durch die Gegend rennt und beim Bremsen alle Beine in verschiede Richtungen weg rutschen. Bisher scheint aber alles heil geblieben zu sein. Sie trägt im Moment 400 g Decke, über Nacht vorne BoT Gamaschen und während der 2 Std in der Box zusätzlich hinten Magnetfeldgamaschen. Ich hab jetzt noch mal ein zweites Paar BoT Gamaschen bestellt. Die Magnetfeldgamaschen mag ich über Nacht nicht dran lassen. Ich hab aber schon das Gefühl, das die Wärme ihr hilft. Also mal sehen. Insgesamt ist sie gut drauf.

Wir waren letzte Woche dann auch mal kurz spazieren. Allerdings mit Shayla im Schlepp, da mir der Paddock für Tobereien im Moment zu glatt ist. Wir sind eigentlich nur die Straße auf und ab gewandert, da es im Feld zu stürmisch war. Pony fand es erst lustig, dann etwas irritierend, weil wir ja nirgends angekommen sind. Außerdem mussten wir mit Shayla hin und wieder die Gullideckel Diskussion führen. Ist ja ok, wenn sie nicht drauf treten will - aber sie kann (tut sie auch meistens) ja einfach knapp dran vorbei gehen. Hin und wieder muss sie aber aus irgend einem Grund 2 m weg springen oder wahlweise die Kurve um den Gulli so wählen, das sie mir dabei fast in die Hacken latscht. Beides finde ich unnötig. Es hat auch nichts mit dem speziellen Gulli zu tun. Das wechselt. Allerdings ist es schon verstärkt so, wenn ich mit den Ponys alleine unterwegs bin. Sie weiß ganz genau, dass ich nicht so viel Einwirkung habe, wenn ich Frau Pony an der anderen Hand habe.
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