Anne, wenn beruflich für mich Aachen auf dem Plan steht, hab ich ein Treffen schon im Hinterstübchen. Ergibt sich bestimmt irgendwann mal, da ich ja die Buchführung für die Fa. mache.
Treffen am WE war jedenfalls sehr nett. Ist immer spannend so was und man gewinnt doch neue Eindrücke. Allerdings haben fast alle, die da waren ihre Pferde mit El Nino oder Ökozon behandelt - und es scheint echt gut zu sein. Habt ihr das schon mal probiert?
Heute Abend haben wir Action auf der Weide. Die Fohlis kriegen Verstärkung von einer Araber Jährlingsstute. Ich hoffe die vertragen sich. Die Stute soll auch nur für ne Woche oder so bleiben, weil meine Vermieterin mit ihren anderen Pferden zum Wanderritt fährt.
Mein Pony hatte die Woche frei - viel zu warm und auch viel zu wenig Zeit. Morgen kommt der Sattler, da ich noch mal versuchen möchte meinen Dressursattel fürs Pony passend zu kriegen. Im Torsion kann ich den Galopp ja nicht sitzen. Ist zwar fraglich ob das am Sattel liegt, aber zu einem Teil kann ich mir das schon vorstellen.
So, jetzt beim Urlaubsbericht weiter (eigentlich ist der Urlaub fast verjährt):
Der Mittwoch war wie gesagt hart und Pony schlich teilweise so durch die Gegend, das ich echt dachte die ist total platt. Am Donnerstag sollte ja eigentlich auch Pausentag sein und wir hatten ein paar andere Sachen geplant (wobei das mit Planung ja immer so eine Sache für sich ist). Trotzdem hab ich das Pony Donnerstag noch mal gesattelt und bin mit ihr ein Stück geritten. Hauptsächlich Wiesenwege und ohne Gepäck und mal ne Spur schneller. Schon allein ohne Gepäck los, fand sie super und war gleich fröhlicher. Und nachdem sie auf der Wiese galoppieren durfte, war sie wieder mein altes Pony - inkl. Hibbelei und Unfähigkeit Schritt zu gehen
Nach dem Ritt sind wir dann noch ein bisschen durch die Gegend gefahren, haben u.a. noch eine Freundin besucht und ihr bei der Reitstunde zugesehen. Bei der RL hatten wir ja auch Untericht. Das war mal wieder ganz interessant. Auch die ganze Anlage. Sie hat ihr Pferd auf einer Anlage mit bestimmt 100 Pferden stehen, 3 Offenstallgruppen (Aktivstall) und bestimmt noch 25 Paddockboxen, 2 Reitplätze und Halle. Der Stall und das ganze Umfeld wäre für mich der Horror. Es läuft alles rum von Dressur und Springreitern bis hin zu völlig abgewrackten Rentnern und den durchschnittlichen Freizeitzauseln. Aber die Leute sind irgendwie alle anders... Das wäre echt nichts für mich. Ist ja auch egal wann du da bist, du triffst immer Leute - und alle haben schlaue Tips für dich.
Na ja ich muss da ja auch nicht hin. Zum Abschluss des Tages waren wir noch in Tschechien esse. Ultra Lecker, richtig viel und richtig günstig. Zum Tanken nach CZ fahren lohnt sich nicht mehr wirklich - zum Essen auf jeden Fall. Ich hatte ne halbe Ente mit viel Rotkohl (ich liebe Rotkohl), böhmischen Knödeln und Kartoffelknödeln. Das Alles für umgerechnet 6,50 €. Und es war richtig gut.
Am Freitag unserem letzten Reittag sind wir in einen Ort geritten und haben unsere Pferde beim dort ansässigen Landhandel auf die Waage gestellt. Eigentlich nur weil mein Vater immer gesagt hat, ich soll da mal vorbei fahren, wenn ich schon in der Nähe bin (er hat die Waage verkauft). Die Mitarbeiter da waren auch voll nett und haben uns für die Fremdwägung nicht mal Geld abgenommen.... War schon lustig und wir hatten ein Ziel für den letzten Ritt. Der Hinweg war auch recht schön mit recht viel Feld und Wiesenwegen. Allerdings hatten mein Pony und ich wieder einige Differenzen wegen gefährlicher Baustellen und gefährlichen Schafen. Von wegen Verlasspony. Leider sind wir da auch das erste und einzige Mal während unserer Ritte nass geworden. Von daher wollten wir nach der Wiegeaktion eigentlich möglichst schnell nach Hause. Leider landeten wir erst in ner Sackgasse und dann an einer recht stark befahrenden Straße. Da musste mein Pony dann sozusagen von hinten sichern - weil LKW findet sie ja nicht wirklich gefährlich. Kaprice fand die LKW etwas unheimlich. Aber wenn man bedenkt, das sie bis vor 2 Jahren nix anderes als Koppel kannte und auch seitdem noch nicht so viel gesehen hat, hat sie das wirklich super gemacht. Das Straßenstück war auch gar nicht so lang, aber halt stark befahren, vor allem mit LKW, die wegen der Steigung auch nicht wirklich abbremsen wollten. Wir waren doch ganz froh, als wir von der Straße wieder runter sind. Danach sind wir dann hauptsächlich noch Feldwege und eine Nebenstraße entlanggewandert und waren wieder zu Hause. Auch diesmal mit gut 20 km Tagesleistung.
Am Stall angekommen, haben wir noch schnell die Pferde versorgt und sind dann (dreckig und durchgeschwitzt) schnell noch zum Einkaufen, da Abends noch Freunde vorbei kommen wollten. Ich glaube die waren auch etwas geschockt von unserem ungewaschenen Eindruck

Es war aber trotzdem noch ein schöner Abend - und recht langer dazu, da mein ehemaliger Kollege ein totaler Nachtmensch ist und immer munterer wurde. Um 2 Uhr haben wir ihn dann aber gebeten zu gehen *g*.
Samstag stand dann nur noch die Heimfahrt auf dem Programm. Mit 6,5 Stunden und wieder mal ergiebigem Regen aber weder für mich noch für das Pony ein Highlight des Urlaubs. Zu allem Überfluss gewitterte es auch noch als ich zu Hause an kam. Pony und Lola durften dann noch eine Nacht im Stall schlafen, so dass ich den Weg zur Koppel, anschließen von Stromgerät usw. erst mal auf den nächsten Tag verschieben konnte.
Das war es erst mal.
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