Hallo, liebe NRW'ler, endlich finde ich auch mal wieder die Zeit, was zu schreiben.
In letzter Zeit renne ich nur wieder so durch die Gegend, bringe hier und dort Pferde raus und rein (wenn alle, dann sind es pro Tag 13 Pferde in 2 Ställen), gebe Unterricht, mache meine Box und bin abends platt, daß ich, wenn überhaupt, hier nur noch kurz reingeguckt habe und gelesen habe, obs was Neues gibt, aber zum Schreiben einfach zu müde war.
Unsere Laika bedarf immer noch der etwas gesteigerten Betreuung, es geht ihr aber (eigentlich viel zu) gut, die Nähte sind gut verheilt, Montag werden die Klammern entfernt. Sie ist total unglücklich mit ihrem Halskragen, den sie aber wirklich tragen muß, sie hatte sich ja am ersten WE nach der OP mit dem ersten Kragen, der ne Nummer kleiner war, tatsächlich auf 5 cm Länge die Klammern rausgerupft!
So mußten wir dann Sonntag mittag um 12 bei der TÄin antanzen, damit sie das Stück neu tackern konnte!!!
Aber das hat sie sich dann bei örtlicher Betäubung gut gefallen lassen und hat schön still gehalten. Der Leinenzwang geht ihr natürlich auch auf den Keks, wir müssen auch immer Bögen um andere Hunde oder Bekannte machen, die sie immer überschwänglich begrüssen will, also mit rumspringen und so, aber das darf sie ja nunmal noch nicht. Sie kriegt momentan auch immer ne kleine Dosis Sedalin (1 Tbl. pro Tag), damit sie einigermaßen ruhig bleibt. Laufen geht ganz gut, sie dreht nur immer ihr linkes Knie (an der operierten Seite) leicht auswärts im Schritt, im Trab nicht. Die TÄin meinte aber, das gäbe sich noch. Ansonsten scheinen die Nähte zu jucken, dafür haben wir noch ne Salbe bekommen. Insgesamt finde ich, hat sie die OP sehr gut verpackt. Wenn es bei der zweiten OP auch so läuft, und alles gut abheilt, haben wir gute Chancen, daß unser Hund wirklich alt mit den Hüften werden kann und das ohne Schmerzen.
Dafür hätte sich der ganze zeitliche, finanzielle und sonstige Aufwand mehr als gelohnt!!!
Meine Lady macht mir allerdings immer noch ein bißchen Kummer. Sie läuft immer noch nicht wieder 100 %ig. Der Schmied war jetzt am Mittwoch da und hat die Vordereisen nach 3 Wochen nochmal abgenommen, die Stellung der Hufe korrigiert, was vor 3 Wochen eben nicht möglich war, weil sie total kurz waren, und hat dann die Eisen wieder draufgemacht und mir gesagt, am besten eine Woche Schritt im Gelände, auf hartem Boden. Wenn sie nach einer Woche immer noch tickt, dann ist der TA nochmal am Zuge. Dann kann es eigentlich nur noch der Ansatz der tiefen Beugesehne am Strahlbein sein, denn nach der ersten Anästhesie in den Hufballen war sie ja lahmheitsfrei bzw. dann sprang die Lahmheit auf rechts um. Und da röntgenologisch keine Befunde zu sehen waren, muß das Problem bei Sehnen bzw. Bändern liegen. Drückt mir mal bitte nicht die Daumen, daß sie nächste Woche wieder klar geht, sonst krieg ich echt die Krise!!!
Meinen Eltern geht es wieder recht gut, da sind wir Sonntag zum Dankeschön-Essen eingeladen!
Matthias hat ne dicke Backe, ihm wurden Dienstag die Weisheitszähne auf der linken Seite gezogen, es geht ihm aber auch schon wieder recht gut.
Mich hat gestern mal wieder ein Schulpferd zu verstümmeln versucht, hat mir vors Knie getreten.
Aber gottseidank außer einem heftigen Schmerz ist nichts passiert, die sofort eingeworfenen Arnica-Globuli haben erst gar keine Schwellung entstehen lassen. Die helfen wirklich immer gut, und ich sollte sie am besten immer in der Hosentasche mit mir herumtragen, so viel passiert mir in letzter Zeit!

Ich war aber auch noch nie jeden Tag so viel Zeit mit Pferden zugange wie jetzt!
Das wär erstmal das Neueste von uns!
Und jetzt gibts noch ein kleines Eis und dann gehts ab ins Bett!!!
Gute Nacht!